Einstiegsmöglichkeiten

Bachelor-Studiengang

Der Bachelor-Studiengang ist ein berufsqualifizierender Studiengang in modularisierter Form mit einer Regelstudienzeit von drei bis vier Jahren. Das Studium enthält in der Regel praktische Studienphasen und schließt mit einer eigenständigen Bachelor-Abschlussarbeit ab. Der Absolvent erwirbt nach dem Bestehen der Prüfung den akademischen Grad der Bachelor of Engineering (B.Eng) bzw. Bachelor of Science (B.Sc). Er befähigt den Absolventen für den Ingenieurberuf sowie zur Aufnahme eines weiterführenden Master-Studienganges. 

Master-Studiengang

Das Master-Studium setzt einen ersten Hochschulabschluss voraus und wird in unterschiedlichen Ausprägungen angeboten:

  • als forschungsorientierter konsekutiver Studiengang oder 
  • als vertiefender anwendungsorientierter Studiengang


Darüber hinaus kann der Master-Studiengang als interdisziplinäres Studium oder übergreifend angelegter Studiengang angeboten werden. Die Regelstudienzeit beträgt ein bis zwei Jahre und enthält eine Master-Abschlussarbeit. Der Master-Abschluss befähigt zur Promotion im In- und Ausland

Fachhochschule Südwestfalen

Fachbereich Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften Gießereilabor

Studiengänge:
Bachelor of Engineering (B.Eng.) Maschinenbau, Vertiefungsrichtung Gießereitechnologie in Präsenz und berufs-/ ausbildungsbegleitend

Bachelor of Engineering (B.Eng.) Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau, Vertiefungsrichtung Gießereitechnologie Präsenz- und berufs-/ausbildungsbegleitendes Studium

Forschungsschwerpunkte/Kompetenzbereiche:
roduktentwicklung, numerische Simulation, Rapid Prototyping, Bauteilprüfung Produkt- und Prozessverbesserung: Prozessanalyse, Qualitätsverbesserung, Produktivitätssteigerung, Kippgießverfahren (Dauerformen, verlorene Formen), Metallurgie und Verarbeitung hoch beanspruchbarer Al-Gusslegierungen

Ausstattung:
Schmelzen, Schmelzebehandlung und Prüfung von NE-Gusslegierungen Formstoffaufbereitung und Prüfung Herstellung und Prüfung tongebundener Formen Herstellung und Prüfung verlorener Kerne, organischer bzw. anorganischer Bindersysteme (robotergestütztes) Schwerkraft-Gießverfahren, Dauerformen und verlorene Formen (robotergestütztes) Kippgießverfahren, Dauerformen und verlorene Formen Simulation gießtechnischer Prozesse, CAD, Wärmebehandlung, Werkstoffprüfung

Website: www.fh-swf.de

Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Studiengänge:
Bachelor of Engineering (B.Eng.) Maschinenbau an der Technischen Universität Darmstadt mit:
Master of Science (M.Sc.) Zuverlässigkeit im Maschinenbau Systemzuverlässigkeit im Maschinenbau
Maschinenakustik – Grundlagen I +II
Maschinenakustik I + II
Betriebsfestigkeit
Grundlagen der Adaptronik
Aktorwerkstoffe und -prinzipien

 

Studienangebote Hochschule Darmstadt:
Bachelor of Engineering (B.Eng.) & Master of Science (M.Sc.) Kunststofftechnik; Leichtbau; Schwingungstechnik/Aktoren

Forschungsschwerpunkte/Kompetenzbereiche:
Bereich Betriebsfestigkeit: Werkstoffe und Bauteile (Experimentelle und FEM-basierte Betriebsfestigkeitsnachweise); Baugruppen und Systeme (Mulitaxialer Festigkeitsnachweis und Mehrkörpersimulation).
Bereich Adaptronik: Strukturdynamik und Schwingungstechnik, Zuverlässige Signalverarbeitung und Strukturüberwachung, Aktoren und Sensoren, betriebsfester und funktionsintegrierter Leichtbau.
Bereich Kunststoffe: Polymersynthese, Rezepturentwicklung und Dauerhaftigkeit, Kunststoffverarbeitung und Bauteilauslegung. Elektromobilität

Ausstattung:
Variabler Versuchsaufbauten: Servohydraulische Prüfzylinder für Kräfte zwischen 5 und 2500 kN und Torsionsmomente bis 64 kNm, Resonanzprüfmaschinen für Kräfte zwischen 20 und 2600 kN, Elektrodynamische Schwingerreger (Shaker) für den Lastbereich 20 N bis 27 kN (RKV) und den Frequenzbereich bis 15 kHz, Piezobasierte Prüftechnik von 1 N bis 10 kN, Innendruckversuchseinrichtungen bis 750 bar. Stationäre Versuchsaufbauten: Zweiaxiale Rad/Naben-Versuchsstände für Pkw, Nutz- und Sonderfahrzeuge sowie Motorräder einschließlich Brems- und Antriebssimulation, Vollkinematischer Rad-Straßensimulator W/ALT (Wheel Accelerated Life Testing), 25-Kanal-Ganzfahrzeugprüfstand für Pkw, Transporter, Elektro- und Hybridfahrzeuge. 12-Kanal-Achsprüfstand für Betriebsfestigkeitsuntersuchungen komplexer Systeme von Pkw- und Nutzfahrzeugachsen, flexibel einsetzbarer 8-Kanal-Prüfstand (Nutzfahrzeuge, Militärfahrzeuge, Schienenfahrzeuge), 2-kanalige Prüfung von Anhänger- oder Sattelkupplungen. Sonderversuchsstände: Kombinierte elektrisch/mechanische Prüfung von Sensoren (z.B. DMS, FOBG) und strukturintegrierten Komponenten (z.B. Faserverbund-Sensor-Wechselwirkungen), Belastungseinrichtungen zur Qualifikation multifunktionaler Materialien, hochdynamische Prüfanlagen für Anwendungen bis 1000 Hz. Umweltsimulation: Klimakammern zur zyklischen Werkstoffanalyse für Temperaturbereiche von -60 °C bis +1100 °C, Einrichtungen zur Simulation von Medieneinflüssen unter zyklischer Belastung, z.B. Salz, Bremsflüssigkeit, Kraftstoffe mit Temperaturregelung bis 200 °C sowie Wasserstoff. Messtechnik: Telemetrieanlagen, Hochfrequenzanalyse, Messdatenerfassung für Langzeituntersuchung an Fahrzeugen oder -anlagen, Wärmebildkamera; Bildkorrelationssystem (optische Dehnungs- und Verformungsmessung); halbschalltote Messumgebung; Scanning Vibrometer (3-D berührungslose Schwinggeschwindigkeitsmessung); Systeme zur Erfassung und Analyse vibroakustischer Größen. Metallographie: Licht- und Rasterelektronenmikroskopie mit EDX-Analyse, Härteprüfung nach Vickers, Brinell und Rockwell.

 

Website: www.lbf.fraunhofer.de

Hochschule Aalen – Technik und Wirtschaft

Gießerei Technologie Aalen - GTA

Studiengänge: 
Bachelor of Engineering (B.Eng.) Maschinenbau/Produktion und Management
Research Master of Science (M.Sc.): Advanced Materials and Manufacturing
Der Schwerpunkt Gießereitechnologie ist in Aalen in das Studium Maschinenbau/ Produktion und Management integriert. Dieses Studium verbindet soliden Maschinenbau mit moderner Produktionstechnologie.

 

Forschungsschwerpunkte/Kompetenzbereiche:
In der Lehre wird der Wert auf eine breite Ausbildung gelegt. In Laboren lernen die Studierenden vom Sandguss über den Druckguss bis hin zur Simulation alle Bereiche der innovativen Gießereitechnologien kennen. Im Bereich der Forschung liegt der Schwerpunkt auf dem Gebiet des Druckgießens. Aktuelle Themenstellungen sind: Salzkerne und Gasinjektion zur Darstellung hohler Strukturen im Druckguss, Entwicklung innovativer Sensorik und Auswertemethodik, variable Anschnitttechnik im Werkzeug, Beschichtungstechnik für Zinkdruckguss, Alterungsvorgänge bei Zinkdruckgusslegierungen, Faserverstärkter Magnesiumdruckguss, CFK-Aluminium-Hybridbauteile aus Al- und Mg-Druckguss, Kupferrotoren im Druckguss, Laserschweißen von Vacuralgussbauteilen, übereutektische Al-Si-Legierungen, u.a.

Ausstattung:
An der Hochschule Aalen können Aluminium-, Magnesium-, Kupfer und Zinklegierungen im Sand-, Kokillen-, und im Druckgießverfahren vergossen werden. Dafür stehen ein Sandlabor, eine EOS-Sinteranlage für Rapid Prototyping, eine Kippkokillengießeinrichtung und Warm- und Kaltkammerdruckgießmaschinen von 125 bis 800 Tonnen Schließkraft zur Verfügung. Die Druckgießmaschinen sind mit modernster Robotik sowie Mess- und Steuerungstechnik ausgerüstet. Zur Legierungsanalyse können 2 Spektralanalysegeräte, für die Bewertung der Gussteile eine neue 3-D-Computertomografie und eine Röntgenanlage genutzt werden. Für Materialuntersuchungen werden eine Zugprüfanlage, ein Resonanzpulsator und Kriechversuchseinrichtungen eingesetzt. Für die Ausbildung im Bereich Simulation von Gießprozessen werden im Labor bis zu 20 MAGMAsoft-Lizenzen eingesetzt.

 

Website: www.hs-aalen.de

Hochschule Düsseldorf (HSD)

University of Applied Sciences

Studiengänge:
Bachelor of Engineering (B.Eng.) Maschinenbau – Produktentwicklung
Maschinenbau – Produktionstechnik
Energie- und Umwelttechnik
Umwelt- und Verfahrenstechnik
Wirtschaftsingenieurwesen
Master of Science (M.Sc.) Mechanical Engineering Simulation und Experimentaltechnik
Internationales Wirtschaftsingenieurwesen

 

Forschungsschwerpunkte/Kompetenzbereiche:
Aus den Fachbereichen Maschinenbau & Verfahrenstechnik und Elektrotechnik hat sich eine Gruppe von Professoren mit den ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen zu einem interdisziplinären Institut (FMDauto – Institut für Produktentwicklung und Innovation) zusammengefunden, um produkt- bzw. produktionsbezogene F&E-Projekte mit modernen Methoden der Simulationstechnik, Versuchstechnik und Produktionstechnik durchzuführen. In diesem Umfeld führt das Labor für Gießereitechnik Forschungsarbeiten in folgenden Bereichen durch: Metallurgie der Eisenwerkstoffe, Sandguss, Aluminium-Legierungsentwicklung, Mikrostrukturanalyse, Mechanische Prüfung, Eigenschaftsoptimierung (Wärmebehandlung und Simulation), Schweißtechnik, Ultraschall, Röntgenfluoreszenzspektrometrie, Simulation (Formfüllung, Erstarrungs- und Abkühlverhalten, Spannungsberechnung), Werkzeuge (Rissbewertung, Standzeiten), Gießprozess (Gießsystem, Anschnitt, Speisung, Prozessparameter, Verfahrensentwicklung).

Ausstattung:
Gießereilabor, Wärmebehandlung von Eisen- und NE-Werkstoffen, Metallografie-Labor mit vollständiger Probenpräparation und Lichtmikroskopie mit digitaler Bildanalyse, REM, EDX, Röntgenfluoreszenzanalyse, Zug-Druck-Universalprüfmaschine, Härteprüfgeräte, Kerbschlagbiegeprüfung, verschiedene 3-D-Drucksysteme, CNC-Dreh- und Fräsmaschinen, 3-D-Konstruktionsarbeitsplätze, Rapid Prototyping, Hochgeschwindigkeitskamera

 

Website: www.hs-duesseldorf.de

Hochschule Kempten - University of Applied Sciences

Fakultät Maschinenbau, Fachgebiet Gießereitechnik und Labor für Werkstofftechnik und Betriebsfestigkeit

Studiengänge:
Bachelor of Engineering (B.Eng.) Maschinenbau
Bachelor of Engineering (B.Eng.) Energie- und Umwelttechnik
Master of Science (M.Sc.) Energietechnik
Master of Science (M.Sc.) Produktentwicklung im Maschinen- und Anlagenbau
Master of Science (M.Sc.) Werkstoff- und Fertigungstechnik

 

Die Gießereitechnologie ist an der HKE in das Studium Maschinenbau, B. Eng., integriert. Einen Schwerpunkt bildet Gießereitechnik im M. Sc. Studiengang Werkstoff- und Fertigungstechnik. Beide Studiengänge verzahnen in ganz besonderer Weise die Felder Bauteilkonstruktion, Werkstofftechnik und Fertigungstechnik.

Forschungsschwerpunkte/Kompetenzbereiche:
Die Lehre beruht auf dem Konzept einer integrativen Ausbildung in den Bereichen Konstruktion-Werkstoffe-Fertigung. Es werden eingehende Kenntnisse in werkstoffgerechter Gießereifertigung mit Schwerpunkten in Sandguss und Eisenguss vermittelt. Einschlägige Projektarbeiten decken die Bereiche Prozesssimulation und innovative Prozesssteuerung ab. Forschungsschwerpunkte liegen auf den Bereichen Eisengusswerkstoffe sowie Predictive Manufacturing.
Aktuelle Aufgabenstellungen sind: Entwicklung kaltzäher duktiler Gusseisenwerkstoffe; Entwicklung eines innovativen Prüfverfahrens zur Bestimmung von Bruchzähigkeitseigenschaften bei duktilen Eisengusswerkstoffen mit Pendelschlagwerken. Predictive Manufacturing: Entwicklung intelligenter Diagnosesysteme und Wissensdatenbanken für Gießereiprozesse zur Funktionsüberwachung und Steuerung von Gießprozessen. Ziel ist es, diese Prozesse zu befähigen, über Entscheidungsprozesse auf der Grundlage von wissensbasierten Systemen geregelt werden zu können. Entwicklung innovativer Datenerfassungsmethoden, um eine vollständige, exakte Datenzuordnung auf entsprechende Prozesskenngrößen zu gewährleisten. Entwicklung von Rückverfolgbarkeitstechniken für automatische Formanlagen.

Ausstattung:
Zertifiziertes Labor zur vollständigen Charakterisierung von metallischen und keramischen Werkstoffen sowie von veredelten Oberflächen, u.a. mit ZEISS EVO10 – Rasterelektronenmikroskop mit energiedispersiver Röntgenanalyse und Oberflächenstrukturanalytik, vollständige Materialographie-Einrichtung, Zwick-Zugprüfmaschine 200 kN, 4-Punkt-Biegeeinrichtung, Zwick Dynamische Materialprüfmaschine 100 kN, Zwick Universalhärteprüfgerät ZHU750, Buehler-Mikrohärteprüfgeräte, 5 optische und 1 Laser-Materialmikroskop, Automatische Bildanalyse Buehler-Omnimet, OBLF Spektralanalyse, verschiedene Wärmebehandlungsöfen bis 1600 °C, Instrumentiertes Pendelschlagwerk Zwick RKP450, Prüfungen bis -60 °C, Perthometer, Tribometer, Profilprojektor, Wärmeleitfähigkeitsmesszelle, Dilatometer. Für die Ausbildung im Bereich Prozesssimulation werden bis zu 10 MAGMA5-Lizenzen, im Bereich verfahrens- und konstruktionsgerechte Werkstoffauswahl werden 30 CES-Edupack-Lizenzen eingesetzt.

 

Website: www.hs-kempten.de

Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover

Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW)

Studiengänge:
Bachelor of Science (B.Sc) Maschinenbau
Master of Science (M.Sc.) Produktion und Logistik
Master of Science (M.Sc.) Wirtschaftsingenieur
LbS/Bachelor of Science (B.Sc) Mechatronik Metalltechnik
Master of Science (M.Sc.) Biomedizintechnik

 

Forschungsschwerpunkte/Kompetenzbereiche:
Werkzeug- und Formenbau (Arbeitskreise und Fachtagungen im „Zentrum für den Werkzeugbau“): Regeneration von komplexen Investitionsgütern und Formwerkzeugen. Additives Auftragsschweißen und spanende Nachbearbeitung mit automatisierter Prozessplanung. Virtual Prototyping zur kostenoptimierten Konstruktion von Gussteilen und Gießformen Fertigungsverfahren: Mikrostrukturierung thermomechanisch hoch beanspruchter Oberflächen. Dreh-, Fräs- und Schleiftechnologie. Optische und taktile Oberflächencharakterisierung. Röntgenographische Messung von Eigenspannungen. Begutachtung von Schadensfällen (metallographische Werkstoffanalyse und chemische Elementbestimmung (EDX).

Maschinen und Steuerung: Autonome Werkzeugmaschine und intelligente Werkzeugmaschinenkomponenten. Statische, dynamische und thermische Analyse und Optimierung. Prozess-/ Maschinenüberwachung Produktionssysteme: CAD-CAM-Technologien und Materialabtragssimulation mit der eigens entwickelten Software IFW CutS. Methoden zur adaptiven Fertigungsplanung und -steuerung. Analyse des Energieverbrauchs von Werkzeugmschinen und Prozessketten. Prozesskettenoptimierung

Ausstattung:
Rasterelektronenmikroskop; 2-Kreis-Röntgen-Diffraktometer GE XRD 3003 TT; 4-Kreis- Diffraktometer zur Analyse polykristalliner und einkristalliner Werkstoffe; 5-Achs-Bearbeitungszentrum DMG DMU 125P; 5-Achs-Bearbeitungszentrum DMG HSC 55; 5-Achs-Bearbeitungszentrum Röders RFM 600 DS; 4-Achs-Bearbeitungszentrum Heller MCi 16; weitere (3-, 4- und 5-Achs-)Bearbeitungszentren; 5-Achs-Schleifmaschinen Profimat MC 407; 5-Achs-Werkzeugschleifmaschine Walter Vison 400L; weitere Schleifmaschinen; Dreh-Fräszentrum DMG MORI NTX 1000; weitere Drehbearbeitungszentren und Drehmaschinen; Laserbearbeitungszentrum Sauer Lasertec; Bürstroboteranlage; WAAM Roboterschweißzelle (Lichtbogendrahtauftragschweißen)

 

Website: www.ifw.uni-hannover.de

Institut für Werkstoffkunde (IW)

Studiengänge:
Bachelor of Science (B.Sc) Maschinenbau
Master of Science (M.Sc.) Produktion und Logistik
Master of Science (M.Sc.) Wirtschaftsingenieur
Mechatronik
Metalltechnik
Master of Science (M.Sc.) Biomedizintechnik

 

Forschungsschwerpunkte/Kompetenzbereiche:
Biomedizintechnik und Legierungsentwicklung Implantatwerkstoffe; Legierungsentwicklung von Werkstoffen für die Additive Fertigung; Legierungsentwicklung Magnesium/Aluminium und Entwicklung der Prozesstechniken Gießen, Strangpressen, Walzen; Strukturwerkstoffe (Schäume, Schwämme); Stahlmetallurgie; Wärmebehandlung und Simulation; Mikrostrukturanalyse; Mechanische Prüfung; Thermische Spritztechnik; Beschichtungen (Galvanik, PVD); Löt- und Schweißtechnik; Elektronenstrahl-Schneidtechnik; Wasserstrahltechnik; Korrosionsprüfung; Thermische Schneidverfahren; Zerstörungsfreie Prüfung (Wirbelstromprüfung, Radiografie, Thermografie, Ultraschall).

Ausstattung:
Leichtmetallgießerei (Druckgussmaschine mit Vakuumunterstützung und automatischen Formsprüh- und Dosiersystemen, Niederdruck- und Kokillengussanlagen, Sand- und Feinguss); 10 MN-Strangpresse; 2,5 MN-Strangpresse; 0,8 MN-Strangpresse; div. Induktionsschmelzöfen und div. Wärmebehandlungsöfen; Chemielabor; Mikrosonde; Rasterelektronenmikroskop und Großkammer-REM; Röntgenmikroskop; Röntgendiffraktometer; Transmissions-Elektronenmikroskop; Konfokales Lasermikroskop; Heiztischmikroskop; Glimmentladungsspektrometer und Funkenspektrometer; Differenzthermoanalyse; ICP-OES.

 

Website: www.iw.uni-hannover.de

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Institut für Fertigungstechnik und Qualitätssicherung Bereich Ur- und Umformtechnik

Studiengänge:
Bachelor of Science (B.Sc) Maschinenbau
Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau
Wirtschaftsingenieurwesen Logistik
Master of Science (M.Sc.) Maschinenbau
Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau
Wirtschaftsingenieurwesen Logistik
Integrierte Produktentwicklung
Lehramt für Berufsschulen Fachrichtung Metall
Lehramt für Gymnasien Fachrichtung Technik

 

Forschungsschwerpunkte/Kompetenzbereiche:
Grundlagenforschung (In-situ-Untersuchung Dendritenwachstum und Porositätsentstehung, Werkstoffentwicklung). Simulation (Formfüllung, Erstarrungs- und Abkühlverhalten, Spannungsberechnung, Gefügeprognose, mechanische Eigenschaften, Einschmelzprozesse, Wärmebehandlung). Werkstoffe (Entwicklung neuartiger Legierungen, Werkstoffverbunde, Partikelverstärkung von Leichtmetallen, Beschichtungen). Schmelzebehandlung (Ultraschall-Behandlung, Veredelung, Kornfeinung, Be- und Entgasung). Werkzeuge/Kokillen (Thermoschock, Rissbewertung, Schlichten/Beschichten Kondensat, Reinigung); Gießprozess (Gießsystem, Anschnitt, Speisung, Prozessparameter, Verfahrensentwicklung). Eigenschaftsoptimierung (Wärmebehandlung, Beschichtung); Gussteilqualität (mechanische Eigenschaften, Gefügeanalyse, zerstörungsfreie Prüfung, Eigenspannungsanalyse). Additive Fertigung (Prototypenentwicklung, Parameterstudien, Verfahrenskombination). Energieeffizienz in der Gießerei (Energiewertstromanalyse, innovative Schmelz-und Beheizungskonzepte).

Ausstattung:
Gießereilabor mit Induktionstiegelschmelzofen bis 100 kg Aluminium und bis 300 kg Gusseisen, Widerstandstiegelschmelzofen bis 10 kg Aluminium, Feingießanlage, automatisierte Stopfen-Gießanlage, geregelte Kokillentemperierung. Wärmebehandlungsstrecke (Lösungsglühen, Abschrecken und Auslagern). Simulationslabor mit den Softwaresystemen FLOW-3D, ProCAST und WinCast. Metallographielabor mit vollständiger Probenpräparation sowie Auflicht-, Konfokal- und Rasterelektronenmikroskopie. Werkstoffprüfung mit Universal-Zug-Druck-Prüfmaschine (inkl. Warmzugversuch), Härteprüfung, Wöhlerversuch, Röntgendiffraktometer, Nano-CT, RFA und EDX. Gründerlabore mit 3-D-Scantechnik, Anlagen zur Additiven Fertigung (Fused Filament Fabrication, Selective Laser Melting, Multi-Jet-Modelling), CNC-Dreh- und Fräsmaschinen, 3-D-Konstruktionsarbeitsplätze, Wasserstrahlschneider, Lasercutter, Spritzgießanlage.

 

Website: www.ifq.ovgu.de/giessen.html

RWTH Aachen University

Gießerei-Institut

Studiengänge:
Bachelor of Science (B.Sc) Werkstoffingenieurwesen
Wirtschaftsingenieurwesen Werkstoff- und Prozesstechnik
Master of Science (M.Sc.) Werkstoffingenieurwesen
Wirtschaftsingenieurwesen Werkstoff- und Prozesstechnik
Materialwissenschaft
Metallurgical Engineering

 

Forschungsschwerpunkte/Kompetenzbereiche:
Prozesstechnologie, Gießtechnik, Gusswerkstoffe und der Einsatz von Guss stehen im Vordergrund unserer Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Mobilität und Energieerzeugung stellen maßgebliche treibende Kräfte für innovative Weiterentwicklungen der Gießereitechnologie dar. Daraus ergibt sich ein breites Spektrum an anspruchsvollen Entwicklungsfragen hinsichtlich der Werkstoff- und Prozessentwicklung für Gussanwendungen. Dies reicht von der Entwicklung hybrider Gießverfahren für den optimierten Leichtbau bis hin zur Legierungs- und Prozessentwicklung von hochfesten und hochtemperaturbeständigen Bauteilen. Eine fundierte und zielgerichtete Grundlagenforschung in den Gießprozessen und der Werkstoffentwicklung, basierend auf einer umfassenden anlagentechnischen und analytischen Ausstattung, bilden dabei ein wichtiges Fundament für unsere wissenschaftliche Kompetenz sowie für die Lösung industrieller Fragestellungen. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten am Gießerei-Institut der RWTH Aachen werden im Wesentlichen in folgenden Forschungs- und Arbeitsbereichen durchgeführt: Dauerformguss, Hybridguss, Sandguss und Feinguss; Gusseisen, Leichtmetalle, Hochtemperaturwerkstoffe, hybride Werkstoffkombinationen; experimentelle Grundlagen und numerische Simulation. Ergänzend wird derzeit ein Forschungsbereich zur Entwicklung von Pulverwerkstoffen für die Additive Fertigung etabliert.

Ausstattung:
Schmelzmetallurgie und Gießeinrichtungen für AI-, Fe-(Gusseisen, Stahlguss), Mg-, Cu-, Ni-, Ti- und TiAI-Legierungen, automatisierte Druckgießzelle, automatisierte KippgießzeIle, Schleuderguss, Bentonit- und kunstharzgebundene Formherstellung und -charakterisierung, Kernschießmaschinen mit Universalbegasungsgerät, Impeller, Unterdruckdichtemessung, Jominy-Test, thermische Analyse, Sauerstoffaktivitätsmessung für Gusseisenschmelzen, Thermokamera, Hochgeschwindigkeitskamera, optische dynamische 3-D-Verformungsanalyse mit GOM (ARAMIS, PONTOS), Mehrzweck-Vakuum-Gießzentrum mit Bridgman-Technik, Feingießlabor, Wärmebehandlung, Rapid-Prototyping. Präzisionstrennmaschine, Schleif- und Polierautomaten, Farbätztechniken, Lichtmikroskopie, Stereomikroskopie und digitale Bildanalyse, CrossBeam® mit 3-D-Gefügecharakterisierung, REM (mit EBSD+EDX), Differential Thermo-Analyse DTA, Funkenemissionsspektrometer, Röntgencomputertomograph, 3-D-Geometrie-Scanner, Röntgendiffraktometer mit integrierter Hochtemperaturkammer, Zug-Druck-Universalprüfmaschine (Metalle und Formstoffe), Slow Strain Rate Test (SSRT), Constant Load Test, Step Load Test, Schwingfestigkeitsversuche, Umlaufbiegeprüfung, Härteprüfgeräte (HB, HV, HRC), Korrosionsklimakammer, diverse Korrosionsprüfstände (3 Elektroden-Setup), elektrische Leitfähigkeit, Schichtdickenmessung, Kontaktwinkelmessgerät, Kerbschlaguntersuchungen.

 

Website: www.gi.rwth-aachen.de

TU Bergakademie Freiberg

Gießerei-Institut

Studiengänge:
Bachelor of Science (B.Sc) Gießereitechnik
Diplom Gießereitechnik
Bachelor of Science (B.Sc) & Master of Science (M.Sc.)Wirtschaftsingenieur, Vertiefung Gießereitechnik
Diplom Fahrzeugbau: Werkstoffe und Komponenten
Master of Science (M.Sc.) Metallic Materials Technology (englischsprachig)

 

Forschungsschwerpunkte/Kompetenzbereiche:
Schwerpunkte der Forschungsarbeiten am Gießerei-Institut sind u.a. Optimierung von Gusswerkstoffen und Prozessmaterialien, Prozessinnovationen und Erhöhung der Prozessstabilität, Energieeffizienz von Materialeffizienz in Gießereiprozessen sowie Emissions- und Abfallreduzierung. Eng verknüpft ist damit das Thema des integrierten Umweltschutzes. Beispiele für diese Schwerpunkte sind Projekte, die sich z.B. mit der Eigenschaftsverbesserung neuer Eisengusswerkstoffe sowie von Verbundgusswerkstoffen, der Verbesserung der Energieeffizienz beim Aluminiumguss, der Wärmerückgewinnung in Gießereien, Innovationen beim Zementformverfahren oder der Entwicklung von Eisengusswerkstoffen für den Hochtemperatureinsatz und den dazugehörigen Gießverfahren beschäftigen. Die Mitarbeit in den beiden Sonderforschungsprojekten „TRIP-Matrix Composite“ sowie „Multifunktionale Filter für die Metallschmelzefiltration“ stellen ebenfalls einen wichtigen Teil der Forschungsarbeiten dar.

Ausstattung:
Das Gießerei-Institut verfügt über ein sehr großes Technikum, welches den Anforderungen an moderne praxisorientierte Ingenieurausbildung und Forschung auf dem gesamten Gebiet der Gießereitechnik in vollem Maße entspricht. Neben dem klassischen Equipment für einen Gießereibetrieb im kleintechnischen Maßstab stehen einige besondere Anlagen zur Verfügung, so z.B. eine Seiatsu-Grünsandformanlage, eine ALD-Vakuum-Schmelzanlage, eine Druckgießmaschine mit Dosierofen, ein Roboter-Lernzentrum sowie ein 300 kg Vakuum-Induktions-Tiegelofen mit der Möglichkeit zum Niederdruckguss. Formstoffprüfungen bei Raum- und Hochtemperatur sowie Prüfung der chemischen und physikalischen Eigenschaften von Formgrundstoffen, umfassende Analytik (z.B. Funkenspektroskopie, C-S-Analysator, REM/EDX), physikalisches Labor (z.B. Thermowaage, Schubstangen- und optisches Dilatometer), Labor für zerstörungsfreie und zerstörende Werkstoffprüfung (z.B. Durchstrahlungs-, Wirbelstrom-, Magnetpulver-, Ultraschallprüfung, Zugprüfmaschine bis 1000 °C, Universal- und Mikrohärteprüfung) sowie ein Metallografielabor mit Licht- und Digitaler Mikroskopie runden das Spektrum ab. Umfangreiche Simulationssoftware ergänzen die Versuchseinrichtungen und ermöglichen eine virtuelle Optimierung der Gießereiprozesse von der Formherstellung bis zum fertigen Bauteil.

 

Website: www.tu-freiberg.de

Technische Universität Braunschweig

Institut für Füge- und Schweißtechnik (ifs)

Studiengänge:
Bachelor of Science (B.Sc) & Master of Science (M.Sc.) Maschinenbau, Vertiefungsrichtungen:
Luft- und Raumfahrttechnik, Energie- und Verfahrenstechnik, Kraftfahrzeugtechnik, Mechatronik, Allgemeiner Maschinenbau, Materialwissenschaften, Produktions- und Systemtechnik.

Es existiert kein eigenständiger Studiengang „Gießereitechnik“. Die gießereispezifischen Inhalte gehen in den Vorlesungen und begleitenden Laborübungen „Werkstofftechnologie 1“, „Werkstofftechnologie 2“ und „Produktionstechnik in der Kraftfahrzeugtechnik“ auf.

Forschungsschwerpunkte/Kompetenzbereiche:
Das übergeordnete Ziel der Arbeitsgruppe Leichtmetall-Druckguss am Institut für Füge- und Schweißtechnik (ifs) der Technischen Universität Braunschweig ist die kontinuierliche Weiterentwicklung des Druckgießverfahrens in Hinblick auf Produkt und Prozess durch die Durchführung sowohl grundlagenorientierter als auch anwendungsnaher öffentlicher Forschungsvorhaben. Dies geschieht zum Teil auch in enger interdisziplinärer Kooperation mit weiteren Forschungseinrichtungen sowie der FVG. Darüber hinaus werden bilaterale Entwicklungs- und Forschungsvorhaben mit Industriepartnern durchgeführt. Im Rahmen der Forschungstätigkeiten wird in Zusammenarbeit mit namhaften Unternehmen der Druckgießindustrie eine Forschungsgießerei betrieben, in der fortlaufend Produkte und Prozesse qualifiziert, evaluiert und optimiert werden.

Grundsätzlich werden Fragestellungen im Bereich der Werkzeugtechnologien, der Fügetechnik sowie der Prozessoptimierung und Energieeffizienz untersucht. Bedingt durch die Forschungsausrichtung des Instituts stellt die Untersuchung der fügetechnischen Verarbeitung von Aluminium-Druckgussbauteilen einen Schwerpunkt der Arbeitsgruppe dar. Der Fokus liegt zumeist auf einer industrienahen Forschung bzw. Entwicklung. Vorteilhaft ist, dass die gesamte Prozesskette durch das ifs abgebildet werden kann: die gießtechnische Herstellung, Oberflächenvorbehandlung, fügetechnische Verarbeitung, Analytik und Werkstoffprüfung. Von der Arbeitsgruppe wird das Druckgießwerkzeug als ein Schlüsselelement für die technologische Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit des Druckgießprozesses angesehen. Untersuchungen zur Werkzeugregeneration und Lebensdaueroptimierung sowie neue Konzepte zum Werkzeugdesign haben sich daher als weiterer Schwerpunkt etabliert. Forschungstätigkeiten finden ebenfalls auf dem Gebiet der Prozessoptimierung und Steigerung der Energieeffizienz des Druckgießprozesses statt. Die Servicebereiche chemische Analytik und Metallografie sowie eine umfangreiche Materialprüfung werden zumeist im Rahmen der Forschungsprojekte genutzt, aber auch als eigenständige Dienstleistung, beispielsweise im Rahmen bilateraler Entwicklungsvorhaben, angeboten.

Ausstattung:
Kaltkammer-Druckgießmaschine Bühler Evolution SC D/53 (Schließkraft 5300 kN) mit DATAVIEW-Steuerung, Formsprühanlage Wollin PowerSpray PSM (Standard- und Minimalmengen-Sprühen), Vakuum-Metalldosiersystem Meltec AVD 3000 (Dosiergewicht bis 3 kg), Tiegelofen Nabertherm T150/11 (Füllmasse: 250 kg), Vakuumsystem VDS ProVac 1000, Rotorentgaser Foseco FDU Minidegasser, Röntgenprüfsystem GE v|tome|x s240 (Mikro-CT), Thermographiekamera, Massenspektrometer, umfangreiche Oberflächen- und Werkstoffanalytik, Röntgendiffraktometer zur Messung von Eigenspannungen, kleb- und schweißtechnisches Applikationslabor, Aramis optische 3-D-Verformungsanalyse, MAGMAsoft, CATIA V5, ANSYS

Website: www.tu-braunschweig.de

Technische Universität Clausthal

Institut für Metallurgie

Studiengänge:
Bachelor of Science (B.Sc) Materialwissenschaft und Werkstofftechnik
Master of Science (M.Sc.) Materialwissenschaft und Werkstofftechnik
Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau

 

Forschungsschwerpunkte/Kompetenzbereiche:
Keimbildung & Kornwachstum von Gusslegierungen während der Erstarrung, Impf- und Kornfeinungsprozesse von Gusslegierungen, Einfluss von Spurenelementen auf Gefüge und Eigenschaften in Al- und Fe-Legierungen, Qualitätssteigerung beim Einsatz von Al-Sekundärlegierungen, Methoden der Schmelzekontrolle, Simulation und Prozessentwicklung von Schmelz-, Gieß- und Erstarrungsprozessen, Entwicklung von Gusswerkstoffen auf Basis thermodynamischer Berechnungen, warm- und hochfeste Gusslegierungen auf Al und Fe-Basis, hochdämpfende Gusswerkstoffe auf Basis Cu, monotektische Al-Basiswerkstoffe für Gleitlager, übereutektische Al-Si-Legierungen für den Einsatz im Druckgießverfahren, verschleißbeständige Gusswerkstoffe auf Basis Al und Fe, Verbundgießverfahren, Gefügekontrolle durch (Mikro)Legierungselemente und Eigenschaftsvorhersage mit Design of Experiment.

Ausstattung:
Schmelz- und Wärmebehandlungsöfen bis 150 kg Fe-Basis (induktiv und widerstandsbeheizt), Ausstattung zur Form- und Kernherstellung (Dreiwellenmischer, vertikaler Kollermischer, Rollgang mit Vibrationstisch, Kernschießmaschine), Formstofflabor, Einrichtungen zur Schmelzekontrolle (thermische Analyse, Sauerstoffaktivität, Unterdruckdichte), vertikale Stranggießanlage, Funkenspektrometer (OES), Glimmentladungsspektrometer (GD-OES), Kohlenstoff- und Schwefelanalysator, Stickstoff- und Sauerstoffanalysator, metallografisches Labor mit lichtoptischer quantitativer Gefügeanalyse, Rasterelektronenmikroskop mit EDX, Sekundärionenmassenspektrometer (SIMS), Optische Emissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES), Atomabsorptionsspektrometrie, mechanische Materialprüfung (Zugprüfung RT bis 800 °C, Härtemessungen (HV, HBW, HRC), Mikrohärte, Kerbschlagprüfung, Resonanzprüfung bis 100 kN, 100 Nm Umlaufbiegeprüfung bis 1000 °C Ofentemperatur, Umformdilatometer bis 1400 °C, Simulationsrechnerplätze (MAGMA6, ANSYS, Abaqus, Thermo-Calc, FactSage, MatCal)

 

Website: www.imet.tu-clausthal.de

Technische Universität München

Lehrstuhl für Umformtechnik und Gießereiwesen (utg)

Studiengänge:
Bachelor of Science (B.Sc) & Master of Science (M.Sc.)
Maschinenwesen
Energie- und Prozesstechnik
Entwicklung und Konstruktion
Fahrzeug- und Motorentechnik
Luft- und Raumfahrt
Maschinenbau und Management Maschinenwesen
Medizintechnik
Mechatronik und Informationstechnik
Nukleartechnik
Produktion und Logistik

 

Forschungsschwerpunkte/Kompetenzbereiche:
Formstoffe (Additive Fertigung, Kernschießen, Anorganik). Materialcharakterisierung und Werkzeugtechnologie (Eigenspannungsmessung, Neutronendiffraktometrie, Phasenumwandlungskinetik, Faser-Bragg-Gitter). Strang- und Verbundgießen (Ballistischer 3-D-Druck, Interface Analyse, Prozesskettenbetrachtung).

Ausstattung:
Stranggießanalge mit entsprechenden Schmelz- und Warmhalteöfen, Schmelz- und Wärmebehandlungsöfen (Gas-, induktiv- und widerstands-beheizt), Loramendi SLC2 25L Kernschießmaschinen für anorganisch gebundene Formstoffe (Kernkastengröße 750x960x560 mm, 25 l, ölbeheizt, horizontal geteilt), Mahr-Messgerät zur taktilen Rauheits- und Profilmessung, Zug-/Druck-Universalprüfmaschinen (u.a. für Formstoffprüfung), 3-D-Koordinatenmessmaschine, Optisches Messsystem ATOS, Lichtmikroskop mit 3-D-Stitching Funktion, Nanoindenter, Laser-Konfokalmessgerät, Sonderlichtmikroskope, Messgeräte zur Ermittlung der Eigenspannungen mittels Zerlegeverfahren und Bohrlochmethode, Makro- und Mikrohärteprüfgerät, Ultraschallprüfgerät, FDM-Drucker.

 

Website: www.mw.tum.de/utg/startseite/

Universität Bremen

Lehrstuhl für endformnahe Fertigungstechnologien

Studiengänge:
Bachelor of Science (B.Sc) Produktionstechnik – Maschinenbau und Verfahrenstechnik
Master of Science (M.Sc.) Produktionstechnik
Bachelor of Science (B.Sc) Wirtschaftsingenieurwesen
Produktionstechnik
Master of Science (M.Sc.) Wirtschaftsingenieurwesen
Bachelor of Science (B.Sc) Systems Engineering
Master of Science (M.Sc.) Systems Engineering

 

 

Vorlesungen:
Endformnahe Fertigungstechnologien I,
Bauteilentwicklung für automobile Gusskomponenten,
Leichtmetallgießen im Automobilbau,
Leadership im Automobilbau,
Forschung und Entwicklung im Automobilbau.

Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung

Forschungsschwerpunkte/Kompetenzbereiche:
Gussteile mit komplexen Geometrien (verlorene Kerne), Gießereitechnologische Entwicklung von Bauteilen und Gießverfahren, CFK-Aluminium Hybridguss, CASTtronics – gießtechnische Integration elektronischer Funktionselemente, Gussbauteile und Komponentenentwicklung für die Elektromobilität, Prototypen und Funktionsmuster, Fehler- und Prozessanalyse, Material- und Verfahrensentwicklung, Metallografie, Röntgenprüfung und CT-Analyse, Gießverfahren: Druckguss, Niederdruckguss, Lost Foam, Sandguss, Feinguss, Wachsspritzguss, Metal-Injection Moulding (MIM).

 

Ausstattung:
Druckguss (660 t Bühler SC N/66 (Kaltkammer), 315 t Frech DAM 315 (Warmkammer), Lost Foam (Vorschäumer Styrologic Pro-A-500, Fertigschäumer Kurtz K710LF, Verdichter Vulcan Vector-Flo, Mini-Lost Foam Common M-LFA 1.335), 3-D-Druck/Rapid Prototyping (3DSystems ZPrinter Spektrum Z510) Feinguss/Küvettendruckguss (Feingießmaschine Indutherm VC 3000D, Feingießmaschine Indutherm VC 650, Einbettmaschine KWS Kächele EB10/16 S, Schleudergießmaschine Bega Fornax G), Wachsspritzguss (Modtech C 20), Spritzguss (MCP KSA 100).

 

Website: www.ifam.fraunhofer.de

Universität Duisburg-Essen

Institut für Technologien der Metalle

Studiengänge:
Bachelor of Science (B.Sc) & Master of Science (M.Sc.) Maschinenbau Vertiefung Gießereitechnik oder Metallverarbeitung und -anwendung
Bachelor of Science (B.Sc) & Master of Science (M.Sc.) International Studies in Engineering (ISE), Metallurgy and Metal Forming
Berufsbegleitender Bachelor-Teilzeit-Studiengang: Steel Technology and Metal Forming

 

Forschungsschwerpunkte/Kompetenzbereiche:
Vakuummetallurgie; Substitution von Magnesium bei der Mg-Behandlung von GJV und GJS; Einflüsse von Legierungselementen auf die Eigenschaften von Gusseisen; Erprobung innovativer Legierungskonzepte; Recycling von Metallen aus MV-Schlacken; Recycling von Nebenprodukten der Stahlherstellung und -verarbeitung; Untersuchung und Behandlung metallurgischer Schlacken; Hochtemperaturprozesse; NE-Metallurgie; Hüttentechnische Prozesse.

Ausstattung:
Hochfrequenzöfen (1 kg, 3 kg), Vakuumschmelzanlagen (1 kg, 4 kg und 40 kg), Induktionsöfen (40 kg, 60 kg, 190 kg), Metallographie, Gefügeanalyse, Rasterelektronenmikroskop und Digitalmikroskop, Emissionsspektrometer für die Analyse von Gusseisen, Stählen, Kupfer, Titan, Zink, usw., Hochtemperatur-Differenz-Kalorimetrie (2000 °C), Thermische Analyse, Laser zur Schwindungsmessung, Röntgenfluoreszenzanalyse, CS-Analyse, Abgas- und Emissions-Analysator Software: ThermoCalc, Flow 3D

 

Website: www.uni-due.de/giessereitechnik​​​​​​​

Universität Kassel

Institut für Produktionstechnik und Logistik – IPL Fachgebiet Gießereitechnik - GTK

Studiengänge:
Bachelor of Science (B.Sc) Maschinenbau
Master of Science (M.Sc.) Elektrotechnik
Master of Science (M.Sc.) Mechatronik
Bachelor of Science (B.Sc) Regenerative Energien
Master of Science (M.Sc.) Umweltingenieurwesen
Wirtschaftsingenieurwesen

 

Forschungsschwerpunkte/Kompetenzbereiche:
Schwerpunkt: „Innovativer Gussleichtbau und Konstruktion“. Zusätzlich zur klassischen Gießereitechnik wird ein Schwerpunkt auf die Konstruktion und Simulation der gesamten Werkstoff-Prozess-Eigenschafts-Korrelation sowie die Betrachtung der Energie- und Ressourceneffizienz im Gießprozess gelegt. Werkzeug-und Bauteilentwicklung: Gussgerechte Konstruktion und Simulation, Werkstoff und Werkzeugentwicklung, Simulation Gießprozess, Crash- und Lebensdauersimulation bzw. -vorhersage, Bauteilschädigung, hybride und multifunktionale Bauteile, Werkzeug- und Temperierkonzepte, Ultradünnwandguss, Industrie 4.0, Messtechnik und Sensorik, Beschichtungen.

Verfahrensentwicklung: Kalt- und Warmkammerdruckguss, neue Sprühtechnologie und Werkzeugkonzepte/-temperierung, Mg-Fügetechnologien, Kokillenguss- und Sondergießverfahren (Rheo/Thixo, Thixomolding), Salzkernentwicklung und Simulation, Entnahmetechnologie, Hybridguss, Fe-Gussverfahren, anorganische Formstoffe. Werkstoffentwicklung: Naturharte Al-Legierung, Optimierung der Wärmebehandlung, Mg-Legierungen (Knickbeständigkeit, Korrosion), Gradientenguss, Werkstoffhybride (auch Fasern/Partikel), neue Werkzeugwerkstoffe/Dünnschichttechnologien/Prüfeinrichtungen, Recyclingkonzepte. Energieeffizienz in Gießereien: Erfassung Energie- und Stoffströme, Optimierung Prozesse und Werkzeuge, Energierückgewinnung.

Ausstattung:
Vollautomatische 1400-t-Al-Mg-Kaltkammer-Vakuum-Druckgießzelle Bühler Carat 140 Compact inklusive Absaug- und Filteranlage KMA, Sprüh- und Entnahmeroboter Kuka/Böhmer, je 3 Öl-Wasser-Temperiergeräte Robamat; Aluminium-Tiegelofen inklusive Vakuumdosierbehälter Meltec für bis zu 800 kg Al; Magnesium-Tiegelofen inklusive Vakuumdosierbehälter Meltec für bis zu 500 kg Mg; 580-t-Mg-Warmkammer-Druckgießzelle Oskar Frech DAM500F inklusive Schutzgasmischstationen Meltec für bis zu 520 kg Mg; SSR-Rheogießanlage Idra; 120-kW-Mittelfrequenz-Tiegelofen Otto Junker für bis zu 35 kg/h Al und 100 kg/h Fe; widerstandsbeheizter Labor-Umluftofen Naberthem bis 800 °C. Labor „Metallographie, Mikroskopie & Analytik“: Spektralanalyse Spectrolab; Wärme- und Schmelzlabor mit Sandguss-Gießplatz inklusive Mischstation Eirich; Labor „Numerische Simulation und Konstruktion“: MAGMAsoft, Flow-3D, Catia V5, Pro-E, Abaqus, Tosca, Sigma Siemens NX Open Foam; weitere Software: Matlab, Labview, JMatPro

 

Website: www.uni-kassel.de