Forschungsvereinigung Gießereitechnik e.V.

Zweck der Forschungsvereinigung Gießereitechnik e.V. ist die Förderung und Durchführung von Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Gießereitechnik, insbesondere im Rahmen der industriellen Gemeinschaftsforschung IGF. Die FVG ist die einzige Forschungsorganisation, die für alle Bereiche der deutschen Gießerei-Industrie tätig ist. Die FVG arbeitet eng mit dem Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie (BDG) und seinen Gremien zusammen. Der FVG gehören über 450 Unternehmen der Gießerei-Industrie sowie der Zulieferindustrie an.

 

 

Die FVG ist gemeinnützig und gehört zu den Mitgliedern der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen.

Die Mittel für die Förderung von gießereitechnischen IGF-Projekten werden vom BMWi Bundesministerium für Wirtschaft und Energie über die AiF bereitgestellt. Als Repräsentant einer überwiegend mittelständisch strukturierten Branche ist die Forschungsvereinigung Gießereitechnik eine tragende Säule des AiF-Systems der industriellen Gemeinschaftsforschung, dessen Netzwerk sämtliche Wirtschaftsbereiche und Innovationsträger Deutschlands umfasst.

 

 

Die Forschungsvereinigung kooperiert mit Forschungseinrichtungen an Hochschulen sowie Instituten öffentlicher und privater Träger. Diese bilden die wissenschaftliche, personelle und strukturelle Basis für die Bearbeitung anwendungsorientierter Forschungsthemen.

Einstiegsmöglichkeiten

Ein Berufsweg mit aussichtsreichen Perspektiven

Ingenieure sind die Schrittmacher und Wissensträger für die Innovationen von morgen. Gut ausgebildete Ingenieure bekommen in unserer global agierenden Welt eine steigende Bedeutung und sind ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor in unserer zukünftigen Wissensgesellschaft. Durch eine hohe Qualität der Ausbildung der Gießereiingenieure an deutschen Hochschulen kann die Gießereibranche ihre führende internationale Rolle mit stützen und ausbauen. Mit Inkrafttreten der Bologna-Erklärung wurde die Ingenieurausbildung an deutschen Hochschulen reformiert. Ziel dieser Reform, die allgemein als Bologna-Prozess bezeichnet wird, ist die Schaffung von international vergleichbaren Bildungsabschlüssen in einem gemeinsamen europäischen Bildungsstandort. Als Konsequenz sind die bekannten Diplomabschlüsse durch Bachelor- und Masterstudiengänge ersetzt worden.

Bachelor-Studiengang

Der Bachelor-Studiengang ist ein berufsqualifizierender Studiengang in modularisierter Form mit einer Regelstudienzeit von drei bis vier Jahren. Das Studium enthält in der Regel praktische Studienphasen und schließt mit einer eigenständigen Bachelor-Abschlussarbeit ab. Der Absolvent erwirbt nach dem Bestehen der Prüfung den akademischen Grad der Bachelor of Engineering (B.Eng) bzw. Bachelor of Science (B.Sc). Er befähigt den Absolventen für den Ingenieurberuf sowie zur Aufnahme eines weiterführenden Master-Studienganges. 

Master-Studiengang

Das Master-Studium setzt einen ersten Hochschulabschluss voraus und wird in unterschiedlichen Ausprägungen angeboten:

  • als forschungsorientierter konsekutiver Studiengang oder 
  • als vertiefender anwendungsorientierter Studiengang


Darüber hinaus kann der Master-Studiengang als interdisziplinäres Studium oder übergreifend angelegter Studiengang angeboten werden. Die Regelstudienzeit beträgt ein bis zwei Jahre und enthält eine Master-Abschlussarbeit. Der Master-Abschluss befähigt zur Promotion im In- und Ausland