05.11.2026 | Studie zu Bedarfen an hochwertigen (Stahl)-Schrotten

Schrott wird zum Schlüsselrohstoff der industriellen Transformation

Der Bedarf an hochwertigem Stahlschrott steigt deutlich. Bereits ab 2030 könnten erste Versorgungslücken entstehen. Das zeigt eine neue Studie der Ernst-Abbe-Hochschule Jena im Auftrag des BDG. Die Ergebnisse und die daraus abgeleiteten politischen Forderungen sind jetzt veröffentlicht.

Die industrielle Transformation stellt neue Anforderungen an die Rohstoffversorgung. Eine aktuelle Studie der Ernst-Abbe-Hochschule Jena im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Gießerei-Industrie (BDG) zeigt: Bis 2045 könnte sich der Bedarf der Eisen- und Stahlgießereien an hochwertigem Stahlschrott mehr als verdoppeln. Gleichzeitig droht der Gießerei- und Stahlindustrie eine rechnerische Versorgungslücke von bis zu 5,4 Millionen Tonnen jährlich. 

Die Sicherung hochwertiger Recyclingrohstoffe muss zu einer zentralen Aufgabe der Industriepolitik werden. In einem begleitenden Policy Paper formuliert der Verband konkrete Forderungen, darunter eine nationale Schrottstrategie, gezielte Investitionen in Sortierung und Aufbereitung sowie die Stärkung europäischer Recyclingkreisläufe. 

Die vollständigen Ergebnisse und politischen Positionen stehen hier zur Verfügung: 

  • Studie: Schlüsselrohstoff Schrott – Die industrielle Transformation braucht eine sichere Rohstoffversorgung 

  • Policy Paper: Die Schrottversorgung der Gießerei-Industrie sichern 

  • Pressemitteilung: Neue Studie warnt vor Engpässen bei hochwertigem Stahlschrott